Radfahrer aller Länder vereinigt euch!

Radsport ist wieder cool. Das weiss man in den Weltmetropolen schon lange. In Innsbruck ist Ratschlag für das Rad noch immer teuer.

Kopenhagen. Laut UNO World Happiness Report 2013 die glücklichste Stadt der Welt. Offene Lage am Meer, die dem Denken Weite und der Kreativität Raum gibt. Soziale Standards, von allen getragen, wie ganztägige Kinderbetreuung und Schulformen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie selbstverständlich sein lassen. Standards, die uns seit Jahrzehnten wegen konservativen politischen Beharrungsvermögen verwehrt bleiben. Und glücklich wohl auch und überhaupt wegen ihrer überragenden Radstrategie.

“A BETTER BICYCLE CITY,
A MORE LIVEABLE CITY”

Mittlerweile auch ein weltweiter Exportschlager: To Copenhagenize a City. Beeindruckend: Rund 40 Prozent des beruflichen und schulischen Verkehrs trägt das Fahrrad, damit Verkehrsmittel Nummer eins. Eigene Rad-Parkhäuser. Counter zählen die tägliche Frequenz der Radfahrer. Radwege und noch mehr Radwege und Bicycle Superhighways. Weltweites Image aufgebaut. Und jede Menge Lifestyle.

Wie chic Rad fahren in Kopenhagen ist im Speziellen auf dieser Seite. Und bei uns? Da ist Ratschlag für das Rad teuer. Und die Downhiller warten immer noch auf die Absolution ihres Sports am Lanserkopf. Was bleibt: Der für uns immer noch aktuelle Benjamin Franklin, Staatsmann, Unternehmer und Philosoph, hat die Menschen in drei Kategorien unterteilt: Diejenigen, die sich nicht bewegen, diejenigen, die sich bewegen können und diejenigen, die bewegen.

Wir wollen auch bewegen. Das Rad. To Copenhagenize our city and country too!

 

Thomas Pupp


Text: Thomas Pupp / Bild: Wikipedia, Copenhagen